Psychosomatische Atemtherapie in Freiburg, Basel und online
Was ist psychosomatische Atemtherapie?
Psychosomatische Atemtherapie ist die therapeutische Arbeit mit dem Atem auf zwei Ebenen: Nach einer Analyse Ihres Atemmusters werden dysfunktionale Muster — etwa flache Brustatmung, zu schnelles Atmen oder unbewusstes Luftanhalten — gezielt korrigiert. Für die emotionale, psychosomatische Ebene kommen längere geführte Atemsitzungen hinzu. Ziel ist eine gesunde, freie Atmung im Alltag.
Durch die Praxis verschiedener Atemtechniken und gesunder Atemmuster reguliert sich das Nerven- und Herz-Kreislauf-System — mit weitreichenden positiven Folgen im geistigen, körperlichen und emotionalen Bereich
Gefühle können uns leiten oder irreführen; wichtig ist, dass wir sie erkennen und verstehen lernen.
C.G. Jung
Psychosomatische Atemtherapie oder Atemphysiotherapie — was ist der Unterschied?
Atemphysiotherapie behandelt Lungen- und Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma — sie gehört in physiotherapeutische Hände und wird ärztlich verordnet. Psychosomatische Atemtherapie setzt dort an, wo Atmung und Psyche sich gegenseitig beeinflussen: bei Stress, Angst, innerer Unruhe, Erschöpfung und Schlafproblemen. Wenn Sie eine Atemwegserkrankung haben, unterstütze ich ergänzend — die Physiotherapie ersetze ich nicht.Prozessorientierte Kunsttherapie
Atem-Analyse und Atemtraining: dysfunktionale Muster umlernen
Am Anfang steht eine strukturierte Atem-Analyse: Wie atmen Sie in Ruhe, unter Belastung, im Gespräch? Auf dieser Grundlage trainieren wir die drei Dimensionen gesunder Atmung — die biochemische (CO₂-Toleranz), die biomechanische (Zwerchfell, Nasenatmung) und die psychophysiologische (Atem und Gefühl). Dies geschieht auf Grundlage viel Erfahrung, feiner Wahrnehmung und funktionaler Atmung, u. a. in der Buteyko-Tradition.
Wie chronischer Stress Ihre Atmung verändert
Unter Dauerspannung wird der Atem flach, schnell und hoch — das Zwerchfell arbeitet eingeschränkt, der Körper bleibt im Alarmmodus. Viele Menschen halten vor dem Bildschirm unbemerkt die Luft an oder atmen chronisch mehr, als der Körper braucht. Solche Muster verfestigen sich über Jahre und unterhalten Erschöpfung, Unruhe und Verspannung — bis sie gezielt umgelernt werden.
Bei Angst und Panik: die CO₂-Verbindung
Der Atem als direkte Brücke zum Nervensystem
Schon die Yogis vor vielen Jahrhunderten nutzen Atemtechniken für Bewusstseinstechniken und zur Verbesserung der Lebensqualität. Der Atem ist die einzige vegetative Funktion, die sich willentlich steuern lässt — und darum der direkteste Zugang zur Selbstregulation. Eine systematische Übersichtsarbeit bestätigt: Verlangsamtes Atmen erhöht die parasympathische Aktivität und die Herzratenvariabilität und geht mit verbesserter emotionaler Kontrolle und psychischem Wohlbefinden einher. (Zaccaro et al. 2018, Frontiers in Human Neuroscience)
Panik und chronische Angst gehen häufig mit unbemerkter Überatmung einher — der CO₂-Spiegel im Blut sinkt, und genau das erzeugt Symptome wie Schwindel, Enge und Herzrasen. Atemtraining, das die CO₂-Regulation normalisiert, zeigte in klinischen Studien starke Effekte: In einer Multicenter-Untersuchung sprachen 83 Prozent der Betroffenen mit Panikstörung auf kapnometrie-gestütztes Atemtraining an. (Meuret et al, 2008 und 2010). Auch in meinem Setting lernen Angstpatienten Atemtechniken, die gezielt die Hyperventilation ausgleichen.
Zur Heilung im emotionalen, psychosomatischen Sinn kommen längere geführte Atemsitzungen zum Einsatz — am vielfältigsten einsetzbar sind Transformational Breath®, Buteyko und SOMA Breath®. In der individuellen Sitzung besprechen wir die Techniken, die am besten zu Ihrer Situation und Intention passen. Geführte Atemreisen und Gruppen-Events finden Sie auf breathwork-freiburg.de
Bei Angst und Panik: die CO₂-Verbindung
Für wen ist psychosomatische Atemtherapie geeignet?
Schon die Yogis vor vielen Jahrhunderten nutzen Atemtechniken für Bewusstseinstechniken und zur Verbesserung der Lebensqualität. Der Atem ist die einzige vegetative Funktion, die sich willentlich steuern lässt — und darum der direkteste Zugang zur Selbstregulation. Eine systematische Übersichtsarbeit bestätigt: Verlangsamtes Atmen erhöht die parasympathische Aktivität und die Herzratenvariabilität und geht mit verbesserter emotionaler Kontrolle und psychischem Wohlbefinden einher (Zaccaro et al. 2018, Frontiers in Human Neuroscience)
Die Sitzungen dauern 60 bis 90 Minuten, in Freiburg oder online (Computer/Tablet mit Kamera ). Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch. Die Anamnese beinhaltet Atem-Analyse. Erfahrungsgemäß sind sieben bis zehn Sitzungen ein realistischer Rahmen zur deutlichen Verbesserung der Situation. Materialien für die tägliche Praxis zu Hause sind erhältlich. Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch. Eine Sitzung dauert 60 Minuten — in Freiburg 129 €, Basel, 139 CHF online 109 €.
FAQ
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Die Atemtherapie ist eine auf deine Situation individualisierte Leistung. Bei einer app besteht die Gefahr, dass du eine falsche Übung machst.
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Das hängt von deiner Situation ab, ob es chronische Fehlmuster oder nur vorrübergehende Änderungen. Chronische Muster brauchen länger, wichtig ist die eigenen tägliche Praxis. Bei psychischen Themen bewirken 6-8 Sessions schon sehr viel.
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Meine international renommierten Ausbildungen sind in Deutschland Selbstzahler-Leistungen. Vergünstigt sind die Kurse. In der Schweiz ist perspektivisch eine Abrechnung nach EMR vorgesehen.